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23. August 2010

Auch kleine Schritte führen zum Ziel

Saltigo auf der CPhI 2010, Paris, 5. bis 7. Oktober
<br>Halle 5a, Stand 5G18

Verfahrensverbesserungen und neue Technologien 
im Dienste der Kunden

Langenfeld -

Der global tätige Kundensynthese-Spezialist Saltigo GmbH präsentiert seine umfassenden Dienstleistungen vom 5. bis 7. Oktober 2010 auf der CPhI Worldwide (internationale Fachmesse für pharmazeutische Inhaltsstoffe) in Paris. Der Fokus liegt auf organisch-chemischen Exklusivsynthesen für den gesamten Lebenszyklus pharmazeutischer Wirkstoffe. „Custom Manufacturing ist unser Kerngeschäft. Wir sind weltweit präsent und wir investieren kontinuierlich in neue Technologien“, hebt Dr. Andreas Stolle, Leiter der Business Line Pharma bei Saltigo, die wichtigsten Erfolgsfaktoren für sein Geschäft hervor. Zudem generieren nachhaltige Verfahrensverbesserungen und damit verbundene Kostenreduktionen in allen Bereichen des Life Cycle Management der Produkte den Mehrwert für die Kunden von Saltigo.


Für Stolle führen auch kleine Schritte zum Ziel. „Es ist nicht immer erforderlich, direkt eine neue Anlage zu bauen. Auch schon mit geringen Investitionen können Herstellprozesse modernisiert und im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit signifikant verbessert werden. Vorausgesetzt, man verfügt über das entsprechende Know-how“, sagt der Chemiker. So konnte beispielsweise bei der Herstellung einer Wirkstoffvorstufe die Produktivität des Verfahrens durch die Einbindung eines Separators signifikant gesteigert werden: durch diesen einfachen Eingriff ließen sich erstmals anorganische Nebenprodukte effizient abtrennen. Die bisherige Kampagnendauer konnte so halbiert werden. 


Um für die gestiegene Nachfrage nach immer potenteren Pharmawirkstoffen gerüstet zu sein, erwägt Saltigo, in Leverkusen und Redmond, USA, Kapazitäten für „Potent APIs“ einzurichten. Auch hierfür sind laut Stolle nur geringfügige Maßnahmen und Investitionen erforderlich. Dann könne das Unternehmen schon kurzfristig Wirkstoffe mit einem Arbeitsplatzgrenzwert (OEL, Occupational Exposure Limits) kleiner zehn Mikrogramm pro Kubikmeter herstellen. 


Am Puls der Zeit ist das Unternehmen auch auf dem Gebiet der „Challenging Chemistry“. Die Handhabung solcher anspruchsvollen chemischen Reaktionen ist eine der Kernkompetenzen von Saltigo. „Wir setzen auf Challenging Chemistry, um Produkte in hoher Ausbeute und Reinheit herzustellen, die Entstehung von Abfällen zu vermeiden und Produktionskosten zu senken“, führt Stolle aus. Die konzerninterne Zusammenarbeit mit der LANXESS Group Function Innovations auf dem Gebiet der Mikroreaktortechnik erweitert die Möglichkeiten von Saltigo. „Das traditionelle Konzept, Wirkstoffe in Rührwerkskesseln herzustellen, wird in Zukunft ergänzt werden müssen. Schon heute werden immer mehr kontinuierliche Reaktionen in der Wirkstoffsynthese diskutiert und in einigen Fällen schon erfolgreich durchgeführt“, erklärt Stolle. Mikroreaktoren werden in der chemischen Industrie bei der Miniaturisierung verfahrenstechnischer Prozesse eingesetzt: das benötigte Reaktorvolumen sinkt bei gleich bleibender Kapazität. Die Mischzeiten entsprechen der Dauer eines Wimpernschlags. Die Technologie ermöglicht den Einsatz und die Überwachung von chemischen Reaktionen, die bisher nicht kontrollierbar waren. 


Zur Erweiterung des Serviceangebots setzt Saltigo auch auf die Zusammenarbeit mit Technologieexperten wie der Reuter Chemische Apparatebau KG (RCA). Auf dem Gebiet der Trenntechnik zur Herstellung von chiralen, enantiomerenreinen Produkten arbeitet Saltigo bereits seit Jahren mit dem Freiburger Unternehmen, um Prozesse für die Synthese von Pharmawirkstoffen und Zwischenprodukten zu entwickeln. Die RCA stellt hochwertige chirale Substanzen her und verfügt über innovative, patentierte Technologien für die Racemat-Trennung. Mit der Erfahrung von Saltigo im Umgang mit komplexen Molekülen und Challenging Chemistry und RCA's Know-how auf dem Gebiet der chiralen Trennung können wirtschaftliche Trennverfahren für ein gegebenes Racemat identifiziert werden. Der Prozess kann dann schnell und effizient vom Labor- in den Produktionsmaßstab überführt werden. Für einen Wirkstoff in der klinischen Prüfung Phase III produziert RCA beispielsweise das Ausgangsmaterial, auf dessen Struktur Saltigo die Folgestufen zum Wirkstoff aufbaut.


Neben den technischen Umsetzungen nehmen in der Pharmabranche Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung einen hohen Stellenwert ein. Die Produktionsanlagen der Saltigo haben vor kurzem ein Audit durch die US-amerikanische Behörde für Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung (Food and Drug Administration, FDA) mit „No findings“ bestanden. Saltigo-Geschäftsführer Wolfgang Schmitz freute sich, dass die behördlichen Prüfer keinerlei Beanstandungen hatten: „Die FDA-Auditierung ist ein international anerkanntes Qualitätssiegel und bestätigt uns in unserer Arbeit. Das Aushängeschild signalisiert nicht nur amerikanischen Kunden, sondern Pharmafirmen weltweit, dass die Wirkstoffproduktion bei uns in guten und zuverlässigen Händen ist.“




Die Saltigo GmbH ist einer der führenden Anbieter auf dem Gebiet der Kundensynthese. Das Unternehmen des Spezialchemie-Konzerns LANXESS gehört zu dem Segment Advanced Intermediates, das im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 1,104 Milliarden Euro erzielte. Saltigo, mit Unternehmenszentrale in Langenfeld und Produktionsstätten in Leverkusen und Dormagen, beschäftigt weltweit rund 1.400 Mitarbeiter. In Redmond/Wash



Ausführliche Informationen über das Unternehmen bietet der Internetauftritt http://www.saltigo.com.

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