Projektmanagement

Wir arbeiten ganzheitlich!

Die schnelle und zielgerichtete Realisierung von Kundenprojekten setzt Saltigo als Dienstleistungsunternehmen durch ganzheitliches Projektmanagement (GPM) um. Dabei sind wir prozessorientiert aufgestellt und die Bearbeitung aller Kundenprojekte erfolgt in Projektteams innerhalb eines seit vielen Jahren etablierten Projektmanagementsystems.

Unsere Projektleiter sind langjährig produktionserfahrene Chemiker oder Ingenieure, die die Projekte gemeinsam mit ihren interdisziplinären Teams aus Verfahrensentwicklung, Engineering, Marketing, Einkauf und Produktion über den gesamten Produktlebenszyklus begleiten und verantworten.

Das Saltigo-Projektmanagementsystem stützt sich auf ein „4-Phasen-Modell“, bestehend aus den Teilprozessen:

Phase 1: Anfragephase / Potenzialbewertung

In dieser Phase bewertet ein interdisziplinäres Expertenteam das Realisierungspotential eines Projektes, prüft die prinzipielle Umsetzbarkeit in unserem Betriebenetzwerk von 10 Betrieben und erarbeitet ein Angebot.

Phase 2: Entwicklungsphase / Verfahrensentwicklung

In der Entwicklungsphase wird der Projektleiter ernannt und das Projektteam zur ganzheitlichen Bearbeitung des Projektes zusammengestellt. Ziel dieser Phase ist die Verfahrensentwicklung vor allem hinsichtlich der Kernaspekte Qualität und Nachhaltigkeit. In intensivem technischen Austausch mit unseren Kunden schneiden wir das Verfahren auf die Anlagenwelt von Saltigo zu. Unsere Verfahrensentwickler erzeugen Produktmuster zur Bewertung und Validierung des Verfahrens. Außerdem werden Analysenmethoden implementiert und mit unseren Kunden abgeglichen. Am Ende dieser Phase steht die Abgabe eines bindenden Angebotes an unsere Kunden.

Phase 3: Implementierungsphase / Anlagenaufbau und Erstproduktion

Die Implementierung startet mit der Annahme des Angebotes durch unsere Kunden. Die Anlage für die Erstproduktion wird aufgebaut und erste Mengen produziert und termingerecht ausgeliefert.

Erstproduktionen bei Saltigo sind keinesfalls nur Pilotierungen im Kleinmaßstab, sondern starten häufig bereits im dreistelligen Tonnagebereich. Daher werden schon im Anlagendesign und -aufbau dieser Erstproduktionsphase alle Aspekte der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes in intensivem Austausch zwischen Engineering, Prozessentwicklung und Betriebsmanagementteam nachhaltig sichergestellt.

Im Sinne unserer Kunden dient ein wesentlicher Bereich der Verfahrensentwicklung allen Aspekten nachhaltigen Wirtschaftens, z.B. der Vermeidung oder Minimierung von Abwasser- und Abfallmengen, der Reduzierung des spezifischen Energieverbrauchs, der Bewertung alternativer Prozesse und der nachhaltigen Erfüllung aller regulatorischen Anforderungen.

Phase 4: Regelproduktion und kontinuierliche Verbesserung

In die Regelproduktionsphase tritt ein Projekt ein, sobald das Verfahren in Sachen Qualität und Produktivität sicher implementiert ist. Das Projekt endet keineswegs in dieser Phase, vielmehr arbeitet das Team jetzt kontinuierlich an Prozessverbesserungen (KVP). Die  Minimierung von Prozess-Abfallströmen, die Verbesserung der Recyclingraten für Lösungsmittel oder Durchsatzverbesserungen durch Prozessintensivierung sind typische Ansätze für unseren KVP-Prozess.